Neuigkeiten bei den Prinz Brunnenbau Volleys

Überraschend Heimsieg gegen Salzburg

+++Prinzessinnen besiegen Mozartstädterinnen in AVL+++

PBVvsSBG TraunerMit 3-1 gewinnen die Volleyballerinnen der SG Prinz Brunnenbau Volleys aus Perg ihr zweites Saisonheimspiel in der Austrian Volley League Women. Sie bezwingen die PSV Volleyballgemeinschaft aus Salzburg in der Donauwell-Arena. "Vor dem Spiel wäre ich mit einem Punkt zufrieden gewesen. Dass wir jetzt drei Zähler geholt haben ist sicherlich die Überraschung der Runde", gesteht Josef Trauner, Sportdirektor der Pergerinnen.

Seine Mädels bestimmen von Beginn an das Tempo der Partie. In den ersten beiden Durchgängen dominieren sie die Salzburgerinnen nach Belieben. Nach 50 Minuten Spielzeit führen sie mit 25-16 und 25-18. Spannend gestaltet sich dann der dritte Satz. Kopf an Kopf geht es bis zum Ende. Salzburgs Damen erarbeiten sich im Finish des über 30 Minuten dauernden Durchgangs dann drei Satzbälle. Zwei können die Pergerinnen abwehren, den dritten verwandelt Paige Hill, eine der Legionärinnen auf Seiten der Mozartstädterinnen.

Das war es aber dann mit den Gastgeschenken. Im vierten Durchgang lassen die Prinzessinnen keine Zweifel am klaren Heimerfolg mehr aufkommen. Sie gehen nach Satzbeginn mit einer eindrucksvollen Serie klar in Führung und verteidigen diese bis zum Satzende. Gleich den ersten von fünf Matchbällen verwandeln die Machländerinnen. In Hochform präsentiert sich vor allem der slowakische Neuzugang auf Seiten Pergs Diana Mitrengova. Die Außenangreiferin ist die Topscorerin der Partie und steuert 22 Punkte zum Heimsieg der Oberösterreicherinnen bei. "Diana ist jetzt richtig in Perg angekommen. Das war eine entfesselte Partie von ihr. Eine tolle Bereicherung für unsere Mannschaft", kommentiert Josef Trauner.

Gleich am Sonntag um 11:00 Uhr wartet das nächste Heimspiel auf die Prinzessinnen. Im Cup geht es gegen den Zweitligisten aus Dornbirn um den Einzug in das Viertelfinale.

Austrian Volley League Women
SG Prinz Brunnenbau Volleys - PSV Volleyballgemeinschaft Salzburg    3 - 1
25-16 (24 min), 25-18 (26 min), 23-25 (31 min), 25-19 (27 min)
Topscorerinnen: Diana Mitrengova (22), Eva Marko (15), Eva Freiberger (14) bzw. Ingrida Zauere (14), Kathrin Bruckmoser (13), Paige Hill, Dominika Gozdzicka (je 10)

 

Zwei Heimspiele an diesem Wochenende

+++Doppelter Einsatz für Prinzessinnen+++

Eva FreibergerSamstag und Sonntag fliegen wieder die Volleybälle in der Perger Donauwell-Arena. Zweimal gleich müssen die Spielerinnen der SG Prinz Brunnenbau Volleys aufs Parkett. Am Samstag empfangen sie um 17:30 die PSV Volleyballgemeinschaft Salzburg in der dritten Runde der Austrian Volley League Women. Am Sonntag treffen sie bereits um 11:00 Uhr im Austrian Volley Cup auf Zweitligisten VC Raffeisen Dornbirn.

„Es ist unser erstes Doppelwochenende in dieser Saison. Eine ungewohnte Situation, die wir nicht unterschätzen dürfen“, mahnt Topscorerin Eva Freiberger. Die Außenangreiferin weiß aber auch, dass sie die Favoritenrolle in nur einem der beiden Spiele abgeben können: „Salzburg wird ein schwerer Gegner, sie sind sicherlich noch stärker als letztes Jahr einzuschätzen“.

In der letzten Saison trafen die Prinzessinnen gleich viermal auf die Mozartstädterinnen. Zwei Siege und zwei Niederlagen sind die Bilanz dieser Duelle. Jeweils in allen vier Partien gewannen die Pergerinnen zumindest einen Satz. „Ich bin überzeugt, dass die Mädels wieder kämpfen und für eine spannende Partie sorgen“, erklärt der Sportdirektor Josef Trauner, der Salzburg als eines der Topteams der Austrian Volley League Women einschätzt. Auch Eva Freiberger unterstreicht das: „Sie haben ihren Kader mit einigen Legionärinnen verstärkt. Wir selbst kämpfen noch mit den Verletzungssorgen.“

Im Cup träumt der Verein aus dem Mühlviertel vom Einzug ins Viertelfinale. Mit dem Gegner aus Vorarlberg haben die Mühlviertlerinnen gute Erfahrungen. Bereits 2014 traf man im Cup aufeinander, auch im Achtelfinale und der Sieg ging an die SG Prinz Brunnenbau Volleys. Früh greifen die Machländerinnen am Sonntag in das Cupgeschehen ein. Der Grund für die Spielansetzung am Vormittag ist, dass die Vorarlbergerinnen mit den öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs sind und bei einer späteren Durchführung nicht mehr rechtzeitig ins Ländle heimkehren könnten. „Schon komisch, wenn dem Verein mit dem Heimrecht ein Spieltermin aufgezwungen wird. Dornbirn sollte aber keine Hürde sein und wir werden am Sonntag souverän in das Viertelfinale einziehen“, berichtet Sportdirektor Josef Trauner.

Austrian Volley League Women
SG Prinz Brunnenbau Volleys - PSV Volleyballgemeinschaft Salzburg
Samstag, 21. Oktober 2017 17:30 Uhr
Donauwell-Arena Perg

Austrian Volley Cup Women
SG Prinz Brunnenbau Volleys - VC Raiffeisen Dornbirn
Sonntag, 22. Oktober 2017 11:00 Uhr
Donauwell-Arena Perg

Knappe Niederlage gegen Graz

+++Grazer Favoritinnen sorgen für 1-3 Auswärtsniederlage+++

EvaMarkoAls Außenseiterinnen reisten die Volleyballerinnen der SG Prinz Brunnenbau Volleys aus Perg zum aktuellen Cupsieger bei den Damen UVC Holding Graz. In der zweiten Runde der Austrian Volley League mussten die Prinzessinnen auswärts antreten.

Die Mannschaft von Trainerin Zuzana Pecha-Tlstovicova zeigte in der Bluebox-Arena eine ambitionierte und kämpferische Leistung. Leider gelang es den Machländerinnen aber nicht, Punkte aus Graz zu entführen. Sie unterliegen nach vier umkämpften Sätzen mit 3-1.

"Es wär sicher noch mehr drinnen gewesen für uns. Wir haben lange auf Augenhöhe mit Graz gekämpft. Leider gingen die langen Rallyes aber immer an die Grazerinnen", berichtet Kapitänin Sabrina Enzinger. Die Prinzessinnen kämpfen noch immer damit, die verletzte Mittelblockerin Julia Gasselseder zu ersetzen. Erneut übernahm die Rolle im Zentrum Außenangreiferin Sanda Gavric. "Sie hat es in der Mitte richtig gut gemacht", bemerkt Kapitänin Enzinger. Nächstes Wochenende empfangen die Prinzessinnen wieder vor heimischer Kulisse in der Donauwell-Arena die PSV Volleyballgemeinschaft Salzburg.

Austrian Volley League Women
UVC Holding Graz - SG Prinz Brunnenbau Volleys  3 - 1

25-23, 25-16, 21-25, 25-20

Auswärts wartet der Cupsieger auf Perg

+++Schwierige Aufgabe für Perger Volleyballprinzessinnen nach Auftaktsieg+++ 

IMG 8386 X2Mit einem klaren 3-0 Erfolg über VBV Trofaiach starteten die Volleyballerinnen der SG Prinz Brunnenbau Volleys aus Perg erfolgreich in die Austrian Volley League 2017/18. Am zweiten Spieltag muss das Team von Trainerin Zuzana Pecha-Tlstovicova am Samstag um 20:00 auswärts in Graz bestehen. Gegner ist der amtierende Cupsieger UVC Holding Graz.

"Wir sind sehr gut in die Saison gestartet. Jeder Punkt, den wir aus Graz entführen ist ein Erfolg für uns. Wir haben im letzten Jahr immer gut mitgespielt in den Duellen gegen Graz, blieben aber immer ohne Punkte", berichtet die Perger Trainerin. Im Gegensatz zu den Prinzessinnen sind die Steirerinnen nicht mit einem Sieg in die Saison gestartet. Sie unterlagen der SG Kelag Klagenfurt mit 2-3. "Wir sind sicher alles andere als die Favoriten in diesem Spiel. Aber wir werden um jeden Ball kämpfen und über dieses Mittel die Grazerinnen ärgern", fügt Sabrina Enzinger an.

Austrian Volley League Women
UVC Holding Graz - SG Prinz Brunnenbau Volleys
Bluebox Arena
14. Oktober 2017 um 20:00

Heimerfolg gegen VBV Trofaiach

+++Erstes Spiel, erster Saisonsieg für die Perger Prinzessinnen+++

IMG 8428 X2Mit einem klaren 3-0 Erfolg gegen VBV Trofaiach sorgen die Volleyballerinnen der SG Prinz Brunnenbau Volleys für einen erfolgreichen Start in der Austrian Volleyball League 2017/18. Sie gewinnen das erste Heimspiel der Saison in der Perger Donauwell-Arena. "Wir sind nun als Mannschaft zusammengewachsen und kennen unsere Spielwege besser. Das trägt sicher zu diesen Erfolgen im Cup und in der Liga bei. Natürlich waren wir heute doppelt motiviert, da wir für Jules unbedingt drei Punkte holen wollten", erklärt Neo-Kapitänin Sabrina Enzinger.

Sie spricht die verletzte Kapitänin Julia Gasselseder an, die sich im Cupschlager gegen Linz/Steg eine schwere Knieverletzung zuzog und die komplette Saison ausfällt. "Am Montag standen wir im Training noch ohne gelernte Mittelblockerin da. Jules ist sicher nicht zu ersetzen, aber wir geben unser Bestes", fügt Enzinger an. Außenangreiferin Sanda Gavric und Lisa Kern sicherten die Mitte am ersten Spieltag ab. Gavric war mit sieben Punkten mitverantwortlich für den klaren Erfolg in der Donauwell-Arena.

In den ersten beiden Durchgängen ist das Match eng umkämpft. Die junge Mannschaft aus Trofaiach stellt sich mutig gegen die Angriffe der Pergerinnen, bei denen vor allem Eva Freiberger und Eva Marko für die Punkte sorgen. "Meinen Respekt an die Mannschaft aus Trofaiach. Sie haben uns heute keinen leichten Abend beschert. Sie haben unglaublich gut verteidigt. Ich freue mich über den Erfolg meiner Mädels", kommentiert Pergs Trainerin Zuzana Pecha-Tlstovicova das Match.

Der dritte Satz geht dann klar an die Heimmannschaft mit 25 - 9. Am kommenden Wochenende steht ein Auswärtsspiel für die Volleyballerinnen aus dem Machland am Programm. UVC Holding Graz ist der Gegner in der zweiten Runde der AVL. "Wir sind da sicher die klaren Außenseiterinnen, aber wir werden versuchen Graz so gut es geht zu ärgern und vielleicht können wir Punkte entführen", blickt Neo-Kapitänin Sabrina Enzinger voraus.

Austrian Volley League Women
SG Prinz Brunnenbau Volleys - VBV Trofaiach    3 - 0
25-18 (24 min), 25-21 (24 min), 25-9 (19 min)
Topscorerinnen: Eva Freiberger, Eva Marko je 12, Sanda Gavric 7 bzw. Ashley Genslak 12, Birgit Schöttl 11, Julia Mitter 9

Saisonende für Kapitänin Julia Gasselseder nach Knieverletzung

+++Schock für Perger Volleyballerinnen - Saisonende für Kapitänin Julia Gasselseder nach Knieverletzung+++

13 Jules16Eine schwere Verletzung am linken Knie bedeutet das Saisonende für die Kapitänin der SG Prinz Brunnenbau Volleys Julia Gasselseder. Die 31-Jährige zog sich die Verletzung im Cupspiel gegen Linz/Steg zu und wurde bereits operiert. "Ich hatte gestern eine Athroskopie und eine Kreuzbandplastik. Der Außenmeniskus war völlig zerfetzt, konnte aber genäht werden. Vom linken Kreuzband waren nur noch ein paar Fasern übrig, die ersetzt werden konnten. Für mich ist die Saison leider beendet was sehr enttäuschend ist", berichtet Gasselseder.

"Das erschwert unsere Ausgangslage am Samstag gegen Trofaiach. Ich bin mir aber sicher, dass die Mannschaft für Jules kämpfen wird und falls wir gewinnen könnten, dann wäre dieser Sieg sicher doppelt viel wert", kommentiert Sportdirektor Josef Trauner die neue Ausgangslage für die Pergerinnen vor dem ersten Saisonspiel gegen VBV Trofaiach.

Austrian Volley League Women
SG Prinz Brunnenbau Volleys - VBV Trofaiach
Donauwell-Arena Perg
7. Oktober 2017 um 17:30

Ligaauftakt zu Hause gegen Trofaiach

+++SG Prinz Brunnenbau Volleys treffen am Samstag auf VBV Trofaiach in Austrian Volley League+++ 

JGQS6A2999 Volleyball 20170930Nach dem erfolgreichen Cupkrimi starten die Volleyballerinnen der SG Prinz Brunnenbau Volleys aus Perg in die Austrian Volley League Women 2017/18. In der Donauwell-Arena empfangen sie das Team von VBV Trofaiach aus der Steiermark. Die letzten drei Duelle gingen jeweils über fünf Sätze. Das Perger Publikum kann sich auf eine spannende Partie freuen.

"Wir wollen den positiven Schwung aus dem Cup mit in die Meisterschaft nehmen. Das Ziel ist das Erreichen der Playoffs. Dafür müssen wir unter den sechs besten Mannschaften des Grunddurchgangs sein. Kein leichtes Unterfangen, aber ich bin mir sicher, dass wir dafür die Qualität haben", berichtet Sportdirektor Josef Trauner.

Die letzten Duelle gegen die Steirerinnen, die in der letzten Saison das Playoff erreichten, waren hart umkämpft. Dreimal ging es über fünf Durchgänge, jeweils mit dem besseren Ende für die jeweilige Heimmannschaft. Im Cup mussten die Prinzessinnen noch auf den Einsatz von Neuzugang Diana Mitrengova aus der Slowakei verzichten. Diese feiert am Wochenende ihren Bundesligaeinstand für die Oberösterreicherinnen.

"Trofaiach ist sicher ein Gegner auf Augenhöhe für uns. Ein guter Maßstab, wo wir in dieser Saison stehen. Ich hoffe auf eine gut gefüllte Halle, denn wie wir im Cup gesehen haben kann das Perger Publikum den Unterschied in einer knappen Partie ausmachen", erklärt Trauner.

Der Gegner im Achtelfinale des Österreichischen Cups wurde am letzten Sonntag ausgelost. Am Sonntag, den 22. Oktober empfangen die Oberösterreicherinnen die Vorarlberger Mannschaft VC Raiffeisen Dornbirn in der Perger Donauwell-Arena.

Austrian Volley League Women
SG Prinz Brunnenbau Volleys - VBV Trofaiach
Donauwell-Arena Perg
7. Oktober 2017 um 17:30

die letzten Duelle gegen Trofaiach:
22-01-2017 SG VBV Trofaiach/WSV Eisenerz - SG Prinz Brunnenbau Volleys 3-2
17-12-2016 SG Prinz Brunnenbau Volleys - SG VBV Trofaiach/WSV Eisenerz 3-2
09-01-2016 SG WSV Eisenerz/VBV Trofaiach - SG Prinz Brunnenbau Volleys 3-2
28-11-2015 SG Prinz Brunnenbau Volleys - SG WSV Eisenerz/VBV Trofaiach 3-0

die nächsten Spiele in der Austrian Volley League:
14-10-2017 20:00 UVC Holding Graz - SG Prinz Brunnenbau Volleys
21-10-2017 17:30 SG Prinz Brunnenbau Volleys - PSV Volleyballgemeinschaft Salzburg
22-10-2017 (CUP) SG Prinz Brunnenbau Volleys - VC Raiffeisen Dornbirn

Derbysieg nach über zwei Stunden Volleyballkrimi

+++Perger Volleyballprinzessinnen gewinnen Cup-Krimi gegen Linz mit 3-2+++

1718 CupjubelDas Los für die Auftaktrunde im Österreichischen Volleyball Cup der Damen bescherte den Perger Volleyballerinnen der SG Prinz Brunnenbau Volleys ein Derby gegen Ligakonkurrent ASKÖ Linz-Steg. In der gut gefüllten Donauwell-Arena entschieden die Prinzessinnen einen wahren Volleyballkrimi nach 2 Stunden und 20 Minuten für sich.

"Das ist ein Auftakt wie wir ihn uns erträumt haben. Die Partie war großartig, eine tolle Werbung für den Sport. Das Perger Publikum hat ihren Teil für ein großartiges Derby geleistet, wie auch beide Mannschaften, die bis zum Schluss gefightet haben", berichtet Josef Trauner, der sportliche Leiter der Pergerinnen.

Von Spielbeginn weg ist es ein Kopf-an-Kopf-Duell der oberösterreichischen Topmannschaften. Im ersten Satz führt das Heimteam, betreut von Zuzana Pecha-Tlstovicova bereits mit 20-16 ehe die Linzerinnen eine eindrucksvolle Aufholjagd beginnen. Achtmal in Folge punkten die Stahlstädterinnen am Service und gewinnen den Durchgang noch mit 22-25.

Im zweiten Satz spiegeln die Prinzessinnen das Ergebnis und gleichen die Partie mit 25-22 aus. Auch die weiteren zwei Durchgänge teilen sich die Teams aus Perg und Linz auf. Nach knapp zwei Stunden Spielzeit geht es in den entscheidenden Satz.

"Hier sind zwei Mannschaften aufeinandergetroffen, die zweifelsfrei in ein Finalturnier gehören. Bei so einem Krimi entscheiden oft Kleinigkeiten. Die Pergerinnen waren besonders im Zuspiel im fünften Satz stärker als wir", kommentiert der Linzer Trainer Roland Schwab. Mitverantwortlich für die starken Aufspiele auf Seiten der Prinzessinnen ist neben Sabrina Enzinger die 15-jährige Anna Trauner. Die Jugendnationalteamspielerin dreht den fünften Durchgang für die Pergerinnen. Dank ihrer Hereingaben wechselt der Spielstand von 6-7 auf 10-7.

"Sie ist in den letzten Monaten wirklich gereift. Mit einer unglaublichen Coolness hat sie in einer so entscheidenden Phase agiert. Man merkt vor allem die gute Zusammenarbeit in der Mannschaft und die Arbeit von unserer Trainerin", erklärt Josef Trauner, der Sportdirektor und stolze Vater.

Der finale Satz geht mit 15-11 an die Pergerinnen, die sich vom begeisterten Publikum zum Derbysieg tragen haben lassen. "Danke an die Unterstützung. Es war ein tolles Gefühl heute am Feld zu spielen", fügt Julia Gasselseder an.

Österreichischer Volleyball-Cup
SG Prinz Brunnenbau Volleys - ASKÖ Linz/Steg     3 - 2
22-25, 25-22, 20-25, 25-21, 15-11
Topscorer: Eva Freiberger 25, Eva Marko 16, Sanda Gavric 11 bzw. Patricia Teufl 27, Veronika Reiner & Marina Kuten je 14

OÖ-Volleyballmädels brennen auf Derby im Cup

 PHOTO PLOHE 0912 Sophie MAASS Julia GASSELSEDERAm Samstag beginnt mit dem Aufeinandertreffen zwischen den beiden Bundesligisten SG Prinz Brunnenbau Volleys und ASKÖ Linz/Steg in der Erstrunde des Österreichischen Cups beginnt die Volleyballsaison der Damen 2017/18. "Das Derby hat schon einen wirklich besonderen Reiz und es wird sicherlich das Spiel mit der höchsten Aufmerksamkeit der ersten Runde sein", berichtet Florian Stangl vom Oberösterreichischen Volleyballverband.

Vor drei Jahren zuletzt trafen die beiden Teams im Cup schon einmal in der ersten Runde aufeinander. In einem packenden Spiel bezwangen die damals noch in der 2. Bundesliga spielenden Pergerinnen die Stahlstädterinnen in fünf Sätzen. Seit zwei Jahren treffen die beiden Teams aus Oberösterreich regelmäßig in der Austrian Volley League aufeinander.

Die Cupauslosung beschert den beiden Mannschaften ein zusätzliches Derby, welches am Samstag um 17:30 Uhr in der Donauwell-Arena in Perg ausgetragen wird. "Natürlich hätten wir uns ein anderes, leichteres Los für den Auftakt gewünscht. Aber wir brennen auf das erste Spiel der Saison und von dem her ist es eine zusätzliche Motivation", erklärt die Kapitänin der Prinzessinnen Julia Gasselseder. Im letzten Jahr scheiterte Perg im Achtelfinale am späteren Cupsieger UVC Holding Graz, der eine Runde später auch die Volleyballmädels aus Steg eliminierte.

"Graz ist der große Favorit bei den Damen, gegen sie will niemand vor dem Final Four spielen. Unser Fokus liegt jetzt auf dem Derby, denn das ist immer etwas Besonderes. Perg ist eine kampfstarke Mannschaft und wir müssen drei Legionärinnen in unserer Stammformation ersetzen. Diese Umstellung sollten wir aber problemlos schaffen", blickt Sophie Maass auf das Spiel am Samstag.

Österreichischer Volleyball-Cup
SG Prinz Brunnenbau Volleys - ASKÖ Linz/Steg
Donauwell-Arena Perg
30. September 2017 um 17:30

Volleyballderby, Oktoberfest und eine besondere Wette

Perger Volleyballprinzessinnen träumen von Cupüberraschung und hoffen auf Wetteinlösung
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Am 27. September 2014 sorgten die damals in der zweiten Liga spielenden Volleyballprinzessinnen aus Perg im Österreichischen Cup für eine Sensation in der ersten Runde. In einem packenden Spiel bezwangen sie die Erstligisten von ASKÖ Linz/Steg in fünf Sätzen und zogen in das Achtelfinale ein.

Fast auf den Tag genau drei Jahre später kommt es wieder zu einem oberösterreichischen Schlagerspiel in der ersten Cuprunde. Wieder findet der Showdown in Perg statt. „Viele unserer Spielerinnen von damals sind noch im Kader. Es war eine tolle Saison und am Ende schafften wir den Aufstieg in die höchste Spielklasse“, erinnert sich Manfred Rockenschaub, der Sektionsleiter der SG Prinz Brunnenbau Volleys.

Ein besonderes Volleyballfest will der Verein aus dem Mühlviertel bieten. Zusätzlich zum OÖ-Derby bei den Damen trägt der aktuelle Cupsieger der Herren, die SG VCA Amstetten NÖ/hotVolleys ihre erste Runde gegen St. Pölten in der Donauwell-Arena aus. „Das ist eine tolle Geschichte, den Zusehern werden zwei tolle Spiele angeboten und zusätzlich können sie sich bei unserem Oktoberfest gut versorgen“, erzählt Rockenschaub.

Freie Konsumation ab 300 Zusehern

Um neben tollem Sport und guter Verpflegung auch noch eine eindrucksvolle Kulisse zu bilden, wagt sich Hallensprecher Rafael Dobler zu einer besonderen Wette: „Ich bin bereit für eine große Show, aber ich glaube nicht, dass die Perger eine volle Halle schaffen. Wenn aber über 300 Zuseher kommen, dann übernehme ich sämtliche Getränkekosten beim Oktoberfest in der Donauwell-Arena“.

Trainerin der Prinzessinnen ist wie in der letzten Saison die Slowakin Zuzana Pecha-Tlstovicova. Sie baut wieder auf ihre Mannschaft aus dem Vorjahr. Drei Spielerinnen haben ihre Karriere jedoch beendet. Gabriele Ambros, Ricarda Vierlinger und Kathrin Kastner werden beim Cupspiel gegen Linz noch offiziell verabschiedet. „Sie sind mit uns in die erste Liga aufgestiegen. Ich freue mich vor allem, dass sie unseren Verein weiterhin unterstützen“, erklärt Manfred Rockenschaub.

Zugänge verstärken Perger Kader

Neu im Kader sind Libera Sophie Haselsteiner die vom UVF Melk zu den Pergerinnen stößt und Diana Mitrengova. Die Slowakin besitzt Europacuperfahrung, wurde mehrfache Meisterin mit Slavia Bratislava und spielte zuletzt in Deutschland. Die 26-Jährige wird die Oberösterreicherinnen im Außenangriff unterstützen. Mit Anna Trauner und Melanie Steiner sind auch zwei Nachwuchstalente in den Kader von Zuzana Pecha Tlstovicova aufgerückt.

Das Saisonziel der Prinzessinnen ist das Erreichen der Playoffs in der Austrian Volley League Women nach dem Grunddurchgang. „Wir wollen unter die Top sechs in der Liga kommen. Dann haben wir auch mit der Relegation nichts zu tun“, erklärt Josef Trauner, der wieder die sportliche Leitung des Vereins übernommen hat. Der Nachwuchskoordinator möchte vor allem die jungen Spielerinnen aus der Region forcieren.

Österreichischer Volleyball-Cup
SG Prinz Brunnenbau Volleys - ASKÖ Linz/Steg
Donauwell-Arena Perg
30. September 2017 um 17:30

weiters:
20:00 SG VCA Amstetten NÖ/hotVolleys - Sportunion St. Pölten

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