Neuigkeiten bei den Prinz Brunnenbau Volleys

Spektakulärer Gegner im Europacup

+++ Prinzessinnen jubeln über Traumlos Monza +++ 

IMG 0375 X3Erstmals gastiert mit dem CEV Challenge Cup der Volleyballdamen ein Europapokalmatch im Mühlviertel. Die SG Prinz Brunnenbau Volleys rückte nach dem Verzicht von Linz, Wien und Klagenfurt in den dritthöchsten Cupbewerb im europäischen Volleyballsport auf und kennt nun ihren Gegner und den ungefähren Termin für ihre Premiere.

Die Machländerinnen beginnen im 1/16-Finale des Bewerb und der Gegner ist niemand geringerer als der einzige italienische Vertreter Vero Volley Monza. „Ein toller Club mit starken Spielerinnen. Vor allem sind sie mit einer Herren- und Damenmannschaft in der höchsten italienischen Spielklasse. Ein Gegner vom höchsten Niveau“, berichtet der Sportliche Leiter Josef Trauner. Die exakten Termine sowie die Anspielzeiten müssen die beiden Vereine noch koordinieren, aber das erste Aufeinandertreffen wird in der Perger Donauwell-Arena stattfinden in der letzten Novemberwoche.

„Die italienische Liga ist eine der besten, wenn nicht sogar die beste Damenliga Europas. Bei Monza spielen mehrere Nationalteamspielerinnen, die auch schon bei den ganz großen Turnieren wie Welt- und Europameisterschaften Titel geholt haben“, erklärt Trauner, der weiß, dass seine Mannschaft der ganz große Außenseiter ist: „Wir wollen uns so gut wie möglich verkaufen und ein tolles Volleyballfest veranstalten, denn in Monza kann uns ein wahres Spektakel erwarten“. Auch die Herren der Vero Volleys spielen im CEV Challenge Cup und nach der Auslosung könnten die Damen und Herren aus Monza ein Doppelspiel Anfang Dezember veranstalten. Mit Paul Buchegger haben die Lombarden einen prominenten Neuzugang zu verzeichnen. Der Österreicher stemmte vor wenigen Monaten noch die CEV Challenge Cup Trophäe mit Ravenna. „Das wäre dann sowieso der Hammer wenn wir ein Event in Monza gemeinsam mit Paul Buchegger hätten“, strahlt Trauner im Hinblick auf das mögliche Spektakel.

Europacup im Mühlviertel

+++Volleyball-Europapokal-Matches 2018/19 in Perg+++ 

IMG 9993 X2Nach der besten Saison der Vereinsgeschichte mit dem fünften Platz in der Austrian Volley League und dem Erreichen des Final Fours im Cup beginnt in der kommenden Saison ein neues Abenteuer für die SG Prinz Brunnenbau Volleys aus Perg. Die Mühlviertlerinnen erhielten eine Wild Card für den CEV Challenge Cup, den dritthöchsten Europapokal im europäischen Volleyball.

"Damit schlagen wir ein völlig neues Kapitel in der Vereinsgeschichte auf. Als erster Verein aus dem Mühlviertel sind wir in einer Weltsportart in einem europäischen Cupbewerb mit dabei. Das ist schon richtig Klasse, bedenkt man, dass wir in unsere erst vierte Bundesligasaison gehen", freute sich der Sportdirektor Josef Trauner.

Nach dem Rückzug und der Nichtmeldung von KELAG Klagenfurt, ASKÖ Linz/Steg und Sokol/Post bekamen die Machländerinnen die Anfrage vom Österreichischen Volleyballverband ob sie im Europacup mitspielen wollen. "Wir haben uns sofort abgestimmt und es war schnell klar, dass wir zusagen. Das ist eine tolle Chance für unsere Mannschaft und ein unglaubliches Ereignis für die Region. Wir dürfen die Heimspiele in der Donauwell-Arena austragen und werden in Topveranstaltungen investieren", erklärte Trauner.

Die Spieltermine werden voraussichtlich in der ersten und zweiten Novemberwoche sein. Der Gegner, auf den Perg bei der Europacuppremiere trifft, wird Ende Juni bei der Auslosung des Europäischen Volleyballverbandes (CEV) ermittelt. "Wir sind schon sehr weit in der Kaderplanung für die nächste Saison und haben unsere Ziele bereits definiert. Wie im letzten Jahr wollen wir ins Ligaplayoff und in das Final Four des Cups. Vielleicht öffnet ja der Europapokal noch den einen oder anderen Kontakt zu neuen Spielerinnen, denn immerhin sind wir eine von zwei Damenteams die Österreich auf der europäischen Ebene vertreten", berichtete Trauner.

Neues aus dem Nachwuchs

+++Krimiwochenende für Nachwuchsprinzessinnen+++ 

30546874 10214030429266885 1991296050 oSpannende Spiele boten unsere Mädels der zweiten und dritten Mannschaft an diesem Wochenende. Die Landesligadamen gingen mit einem Heimsieg in das zweite Halbfinale gegen ASKÖ Linz/Steg. Doch die Linzerinnen gewannen das Rückspiel am Samstag mit 0-3. „Im ersten Satz waren wir noch voll dabei und haben diesen leider aus der Hand gegeben. Danach wurde Linz immer stärker und trotzdem wir einiges probiert haben, war nichts mehr zu holen“, erklärt Sportdirektor Josef Trauner.

Damit glichen die Linzerinnen aus und es ging für beide Teams in den Golden Set. In diesem wirkten die Nachwuchsprinzessinnen dann etwas entmutigt und sie vergaben die Chance auf den Finaleinzug. Nun geht es im Spiel um den dritten Platz gegen die SG TV-VBC Steyr/Supervolley Enns.

Ein unglaubliches Turnier boten auch die Mädels der dritten Mannschaft. Sie traten in Lenzing an und spielten gegen Attersee und Bad Zell. Die Mannschaft von Wolfgang Stockreiter befindet sich im Meister-Playoff der 1. Klasse. Im ersten Match des Tages gingen die Nachwuchsspielerinnen bereits über fünf Sätze gegen den Turniergastgeber. Hin und her wechselte die Führung zwischen Attersee und den Pergerinnen. Nachdem das Team von Wolfgang Stockreiter den ersten Satz verloren hatte, legten sie im zweiten Durchgang eine unglaubliche Serviceserie hin. Sandra Praher und Stefanie Böhm erzielten gleich 11 Punkte beim Aufschlag und sicherten den Ausgleich mit 25-14. Auch die nächsten beiden Durchgänge teilten sich die zwei Mannschaften schwesterlich mit 23-25 und 25-23. Im finalen Satz hatten die Pergerinnen erstmals die Chance auf den Saisonsieg gegen die Mädels aus dem Salzkammergut. Und mit 16-14 gelang ihnen der Sieg in diesem Duell.

Im zweiten Spiel gegen Bad Zell lagen die Prinzessinnen früh mit 0-2 zurück, lieferten aber eine sensationelle Aufholjagd. Wieder ging es in den Entscheidungssatz. Trotz einer deutlichen Führung erwiesen sich die Mädels aus Bad Zell als starke Gegnerinnen und drehten die Partie noch zu ihren Gunsten. „Das war ein harter Tag. Die Mädels haben dem psychischen und physischen Druck aber gut standgehalten. Eine ausgezeichnete Leistung und sie sind reif für die nächste Liga“, berichtet Coach Stockreiter. In der Tabelle des Meister-Playoffs der 1. Klasse liegen die Prinzessinnen auf Rang eins. Am 21. April ihre letzte Doppelrunde in Perg. Dort empfangen sie Attersee und Waldhausen.

Diana Mitrengova und Jordan Tucker auch 2018/19 bei den Prinzessinnen

+++Leistungsträgerinnen verlängern+++ 

Mitrengova Trauner TuckerNach dem Abschluss der erfolgreichsten Saison in der Vereinsgeschichte der SG Prinz Brunnenbau Volleys aus Perg hat die sportliche Leitung mit der Planung für die nächste Saison begonnen. Vor allem am fünften Platz in der Austrian Volley League Women soll im nächsten Jahr angesetzt werden. Unter Führung von Trainerin Zuzana Pecha-Tlstovicova wollen sich die Mühlviertlerinnen auch in der kommenden Saison gut präsentieren.

Mit Außenangreiferin Diana Mitrengova und Mittelblockerin Jordan Tucker haben die ersten Leistungsträgerinnen bereits für die nächste Saison verlängert. „Die beiden sind in der letzten Saison zu unserem Team gestoßen und haben sich toll in die Mannschaft integriert. Sie haben nicht nur am Feld eine Führungsrolle übernommen sondern sich auch gut in das Vereinsleben eingefügt. Diana und Jordan haben zuletzt auch mit unseren Nachwuchsmannschaften trainiert und wollen sich auch in diesem Bereich im nächsten Jahr noch stärker einbringen“, berichtet Sportdirektor Josef Trauner.

Platz fünf in AVL 2017/18

+++Auswärtserfolg gegen VC Tirol+++ 

20180307 IMG 0017 XLMit einem Sieg im zweiten Spiel in der Platzierungsrunde gegen VC Tirol kann die SG Prinz Brunnenbau Volleys aus Perg den fünften Rang in der Austrian Volley League 2017/18 fixieren. Die Mannschaft aus dem Mühlviertel gewinnt die Serie der beiden im Viertelfinale ausgeschiedenen Teams mit 2-0. "Ein guter Abschluss einer wirklich tollen Saison und das Spiel war nochmals eine tolle Werbung für den Volleyballsport", erklärt Pergs Sportdirektor Josef Trauner.

Seine Prinzessinnen sind auch in Innsbruck die siegreiche Mannschaft in einem Duell auf Augenhöhe. Geht der erste Satz noch an die Gastgeberinnen aus Tirol so können die Volleyballerinnen aus dem Machland in den weiteren Durchgängen die Oberhand im Match gewinnen. Sie führen auch schon mit einigen Punkten im vierten Satz, jedoch können die Gegnerinnen von VC Tirol in der Schlussphase nochmals ausgleichen. Bei 25-25 geht der Durchgang in die Verlängerung. Nach zwei Punkten in Folge von Mittelblockerin Hailey Murray feiern die Oberösterreicherinnen dann den Matchgewinn mit 30-28 und dürfen sich über den fünften Platz in der AVL-Saison freuen.

"Gratulation an unsere Trainerin und an die gesamte Mannschaft. Sie haben die Vereinsvorgaben mehr als erfüllt in dieser Saison. Es war ein ständiges Auf und Ab. Am Ende sind wir mit einer tollen Siegesserie ins Playoff eingezogen und mit dem fünften Rang haben wir unsere beste Ligaplatzierung in der Vereinsgeschichte erreicht. Darüber sind wir sehr happy, aber das wird auch der Anspruch für die nächste Saison werden", resümiert der zufriedene Sportdirektor.

Für seine Mädels geht es jetzt in die verdiente Sommmerpause, während der Verein mit den Planungen für 2018/19 beginnt.

Austrian Volley League Women - Spiel um Platz 5

Spiel #2
VC Tirol - SG Prinz Brunnenbau Volleys 1 - 3
25-23 (26 min), 22-25 (26 min), 20-25 (25 min), 28-30 (30 min)
Topscorerinnen: Ozana Nikolic (26), Jennifer Tait (17), Patricia Maros, Nadia Brindlinger (je 10) bzw. Diana Mitrengova (16), Jordan Tucker (14), Eva Freiberger (12)

Spiel #1
SG Prinz Brunnenbau Volleys - VC Tirol 3 - 2

25-21 (23 min), 23-25 (25 min), 25-18 (22 min), 18-25 (23 min), 16-14 (17 min)
Topscorerinnen: Jordan Tucker (18), Diana Mitrengova (17), Hailey Murray (16) bzw. Ozana Nikolic (19), Patricia Maros (18), Jennifer Tait (12)

Prinzessinnen legen im Kampf um Platz fünf vor

+++3-2 Sieg im letzten Heimspiel des Jahres+++

20180307 IMG 0022 XLFast zwei Stunden dauert das erste Match im Kampf um den fünften Ligaplatz zwischen der SG Prinz Brunnenbau Volleys aus Perg und dem VC Tirol. Im ersten Spiel der Best-Of-Three-Serie haben die Mühlviertlerinnen nach fünf Sätzen das glücklichere Händchen in diesem Volleyballkrimi. Sie können im Schlussdurchgang einen Matchball abwehren, ehe sie ihren ersten verwandeln. "Das war ein richtig schweres Spiel, das wir so in der Art und Weise nicht erwartet haben. Leider haben wir einige Möglichkeiten ausgelassen, uns die heutige Aufgabe zu erleichtern", resümiert Pergs Sportdirektor Josef Trauner.

Der Schlagabtausch der beiden Teams im Spiel um Platz 5 in der Austrian Volley League Women beginnt sehr ausgeglichen. Obwohl die Pergerinnen mehrmals ihre Führung ausbauen, können sie sich im ersten Satz nicht wirklich von den Tirolerinnen absetzen. Doch die Volleyballerinnen aus dem Machland agieren clever und verteidigen konsequent das Sideout.

Auch der zweite Satz ist eng umkämpft und die Führung wechselt ständig. Die Tirolerinnen erarbeiten sich den ersten Satzball beim Stand von 23-24 und verwandeln diesen auch gleich. Im dritten Durchgang zieht die Heimmannschaft dann das Tempo an und gewinnt mit 25-18. Der VC Tirol kann aber erneut zurückschlagen und nach dem 18-25 in Satz vier geht es in das Finale.

Die Perger Prinzessinnen beginnen wieder gut und können sich einen Vorsprung von fünf Zählern herausspielen. Dem Verlauf des Spieles entsprechend kämpfen sich die Tirolerinnen wieder zurück und bei 13-14 haben sie ihren ersten Matchball. Diesen wehren die Oberösterreicherinnen aber ab und mit zwei weiteren Punkten gewinnen sie das erste Spiel im Kampf um Platz fünf. Weiter geht es in der Serie am Samstag um 18:00 Uhr in Innsbruck. Ein mögliches Entscheidungsspiel ist für Sonntag angesetzt.

Austrian Volley League Women - Spiel um Platz 5
SG Prinz Brunnenbau Volleys - VC Tirol   3 - 2
25-21 (23 min), 23-25 (25 min), 25-18 (22 min), 18-25 (23 min), 16-14 (17 min)
Topscorerinnen: Jordan Tucker (18), Diana Mitrengova (17), Hailey Murray (16) bzw. Ozana Nikolic (19), Patricia Maros (18), Jennifer Tait (12)

Spiel 2
VC Tirol - SG Prinz Brunnenbau Volleys
10/03/2018   18:00 Uhr
Landessportcenter, Innsbruck

(falls nötig)
Spiel 3
VC Tirol - SG Prinz Brunnenbau Volleys
11/03/2018   16:00 Uhr
Landessportcenter, Innsbruck

Saisonfinale für Prinzessinnen

+++Duell um Platz fünf gegen VC Tirol+++ 

IMG 0116 X3Die letzte Woche der Saison 2017/18 beginnt für Pergs Prinzessinnen am Mittwoch mit dem ersten Spiel um den fünften Platz gegen VC Tirol. Im Best-Of-Three-Modus wird diese Platzierung in der Austrian Volley League Women ausgespielt. Die Mühlviertlerinnen beginnen zu Hause, ehe es am Wochenende zu den restlichen beiden Spielen nach Innsbruck geht. Zufrieden kann die Mannschaft aus dem Machland auf eine erfolgreiche Saison zurückblicken, haben sie in der Liga das Playoff erreicht und sind bis ins Final Four im Österreichischen Cup gekommen.

Dennoch war die Trainerin der Prinzessinnen, Zuzana Pecha-Tlstovicova, mit dem Auftreten ihrer Mannschaft beim Cupfinale alles andere als zufrieden. "Da habe ich mir einfach mehr erwartet. Die Leistung im Halbfinale war nicht gut. Ich hoffe auf Wiedergutmachung in dieser Serie jetzt", erklärt sie. Im Gegensatz zum Cup kann sie in der Platzierungsrunde wieder auf ihre drei Legionärinnen setzen. Die Slowakin Diana Mitrengova und die beiden US-Girls Hailey Murray und Jordan Tucker zählten zu den großen Leistungsträgerinnen der Pergerinnen in der Rückrunde. Mit sechs Siegen in Folge zogen die Oberösterreicherinnen in das Playoff-Viertelfinale ein. In einem dramatischen Duell gegen ASKÖ Linz/Steg endete die Erfolgsserie. Unter anderem bezwangen sie im Grunddurchgang den VC Tirol zu Hause mit 3-1.

Das Spiel in der Hinrunde in Innsbruck gewannen die Gastgeberinnen hauchdünn mit 1-3. Am Mittwoch um 18:00 Uhr treffen zwei ausgeglichene Mannschaften aufeinander. Für die Pergerinnen ist es das letzte Spiel vor heimischen Publikum, ehe sich die Volleyballmädels in die Sommerpause verabschieden. "Ein großer Teil unseres Erfolges war sicherlich das tolle Heimpublikum, dass uns immer frenetisch angefeuert hat. Wir wollen uns mit einem tollen Spiel für ihre Unterstützung bedanken", berichtet Sportdirektor Josef Trauner.

Austrian Volley League Women - Spiel um Platz 5
SG Prinz Brunnenbau Volleys - VC Tirol
07/03/2018 18:00 Uhr
Donauwell-Arena, Perg

VC Tirol - SG Prinz Brunnenbau Volleys
10/03/2018 18:00 Uhr
Landessportcenter, Innsbruck

(falls nötig)
VC Tirol - SG Prinz Brunnenbau Volleys
11/03/2018 16:00 Uhr
Landessportcenter, Innsbruck

Perger Prinzessinnen scheitern an Sokol/Post

+++Niederlage im Cuphalbfinale+++

20180302 IMG 0789 XLKeine Überraschung gab es im Cup Final Four durch die SG Prinz Brunnenbau Volleys aus Perg. Sie verlieren ihr Semifinale mit 0-3 gegen den mehrfachen Champion SG VB NÖ Sokol/Post. "Es war die erwartet schwere Partie für unsere Mädels. Eine Aufgabe, die heute einfach unlösbar war", berichtet Pergs Sportdirektor Josef Trauner.

Die Pergerinnen beginnen stark und gehen vor der ersten technischen Auszeit in Durchgang eins mit 8-6 in Führung. Danach entwickelt sich ein enger Schlagabtausch bis zum zweiten Time-Out. Die Favoritinnen aus Niederösterreich liegen dort mit 15-16 vorne und geben bis zum Satzende diese Führung nicht mehr her. Mit einer tollen Serviceserie zwingen sie die Prinzessinnen in die Knie und gewinnen mit 19-25.

"Der erste Satz war gut, jedoch konnten wir sie am Ende nicht halten. Danach fanden wir einfach nicht mehr in unser Spiel und wenn du gegen solche Teams mit eigenen Problemen konfrontiert bist, dann kannst du nicht mehr auf das Spielgeschehen reagieren", erklärt Pergs Trainerin Zuzana Pecha-Tlstovicova. Gleich zu Beginn des zweiten und dritten Satzes geraten die Oberösterreicherinnen in klare Rückstände, die sie trotz größtem Bemühen nicht mehr aufholen können.

Die Mannschaft von Sokol/Post zieht in klarer Manier in das Endspiel ein. Für die Mühlviertlerinnen bleibt der Trost des erreichten Final Four Turnier. "Uns fehlt in diesen Spielsituationen noch die Erfahrung. Es war aber eine tolle Saison für uns, wo wir beide vorgegebenen Ziele, nämlich das Playoff und das Cup Final Four erreicht haben. Jetzt müssen wir im Sommer die nächsten kleinen Schritte gehen um uns für nächstes Jahr weiterzuentwickeln. Nächste Woche haben wir im Spiel um Platz fünf in der Austrian Volley Liga noch die Chance auf einen guten Saisonabschluss vor heimischen Publikum", fügt Trauner an. Seine Mannschaft spielt am Mittwoch bereits das Hinspiel in der Best of Three Serie gegen VC Tirol.

Austrian Volley Cup - Semifinale Cup Final Four in Graz
SG Prinz Brunnenbau Volleys - SG VB NÖ Sokol/Post   0 - 3
19-25 (24 min), 15-25 (23 min), 15-25 (24 min)
Topscorerinnen: Eva Marko (8), Eva Freiberger, Sanda Gavric (je 7) bzw. Marlene Jahn (18), Jasmin Haslinger (14), Christina Wallinger (10)

Vorschau Cup Final Four

+++Außenseiter wollen bei Finalturnier überraschen+++ 

IMG 8689 X2Zum ersten Mal in der Geschichte hat sich die SG Prinz Brunnenbau Volleys für das Österreichische Cup Final Four Turnier qualifiziert. Im ersten Halbfinale am Freitag um 13:00 Uhr treffen sie in der Grazer Bluebox-Arena auf SG VB NÖ Sokol/Post. Die Niederösterreicherinnen sind nicht nur Österreichs Rekordmeister sondern haben in den letzten Jahren auch den Cup nach Belieben dominiert.

"Kein leichtes Los, aber vergleicht man die vier Finalisten, so sind wir die klaren Außenseiter", erklärt Pergs Sportdirektor Josef Trauner. Auch wenn im Österreichischen Cup auf Legionäre verzichtet werden muss, stehen drei der vier Mannschaften auch im Ligahalbfinale, welches Perg im OÖ-Derby gegen Linz/Steg knapp verpasste. Im Cup wurden die Linzerinnen aber bereits in der ersten Runde von den Prinzessinnen ausgeschaltet. Danach folgten zwei klare Erfolge gegen Dornbirn und TI-Volley. Am Weg ins Final Four eliminierten die Mühlviertlerinnen damit zwei Erstligateams. Das Team von Sokol/Post traf auf Bisamberg, Union West Wien sowie SSV Liebenau.

"Wollen wir sie besiegen müssen wir mehr als 100 Prozent geben. Sokol/Post ist keine leichte, aber eine reizvolle Aufgabe. Sie sind seit Jahren die Nummer eins in Österreich", berichtet Pergs Kapitänin Sabrina Enzinger. Für die meisten Spielerinnen aus dem Kader der Oberösterreicherinnen ist es das erste Finalturnier. "Das Saisonziel war das Erreichen des Final Four. Das haben die Mädels souverän im November gelöst. Sie wissen, dass alles was noch kommt eine tolle Zugabe ist", erklärt Trauner und seine Kapitänin fügt an: "Vor allem können wir die Atmosphäre von diesem Turnier genießen und gemeinsam nochmals Spaß haben".

Die Pergerinnen treffen am Freitag bereits um 13:00 Uhr auf Sokol/Post. Es ist das erste von vier Halbfinalspielen (Damen + Herren). Der Gewinner trifft auf den Sieger der Partie UVC Graz gegen SG Kelag Klagenfurt. Die Grazerinnen sind nicht nur die Heimmannschaft sondern auch der aktuelle Titelverteidiger.

Austrian Volley Cup
SG Prinz Brunnenbau Volleys - SG VB NÖ Sokol/Post
02/03/2018 13:00 Uhr
Bluebox-Arena, Graz

Der Weg ins Semifinale
30/09/2017 SG Prinz Brunnenbau Volleys - ASKÖ Linz/Steg 3-2 (22-25, 25-22, 20-25, 25-21, 15-11)
22/10/2017 SG Prinz Brunnenbau Volleys - VC Raiffeisen Dornbirn 3-0 (25-7, 25-9, 25-4)
05/11/2017 TI-Fun-Box-Volley - SG Prinz Brunnenbau Volleys 0-3 (17-25, 12-25, 15-25)

Niederlage im Viertelfinaldrama

+++Traumlauf der Prinzessinnen endet im Viertelfinale+++

JGIMG 2430Volleyball 20180217 previewEinen tollen Fight liefern die beiden oberösterreichischen Bundesligisten SG Prinz Brunnenbau Volleys aus Perg und ASKÖ Linz/Steg im zweiten Viertelfinalplayoff in der Austrian Volley League Women. Nach fünf spannenden und ausgeglichenen Sätzen sichern sich die Linzer hauchdünn den Matchgewinn und ziehen in das Halbfinale ein.

"Es war ein unglaublich tolles Spiel meiner Mannschaft und wir standen so knapp vor einem möglichen Sieg. Schade, denn ich war mir sicher, dass wir im Entscheidungsspiel die besseren Karten gehabt hätten", berichtet Pergs Trainerin Zuzana Pecha-Tlstovicova. Ihre Mannschaft kämpft sich von einem 0-2 Rückstand zurück in die Partie und verpasst den Sieg im Derby nur hauchdünn.

Die Heimmannschaft beginnt druckvoll gegen die kämpferischen Pergerinnen. Die Linzerinnen können sich mehrmals absetzen, doch ihre Konkurrentinnen, die als Ligasechste in das Playoff einzogen, schaffen immer wieder den Ausgleich. Die ersten Sätze gehen jeweils mit dem Minimalvorsprung von zwei Zählern an die Mädels von Linz/Steg. Sie öffnen sich ihre Türe zum Halbfinale weit mit 26-28 und 24-26.

Perger Comeback und Drama im Entscheidungssatz

Doch die Prinzessinnen geben die Partie nicht verloren und können sich nochmals steigern. Sie drehen den Spieß im BG/BRG Linz-Urfahr um und gewinnen den dritten und vierten Durchgang mit 25-20 und 25-19. Danach verwandelt sich der Volleyballkrimi in ein Drama. Die Linzerinnen starten besser in den alles entscheidenden Satz und führen bis Perg bei 13-13 ausgleicht. Auch der nächste Punkt geht an die Gäste, die den ersten Matchball der Partie erobern. US-Girl Hailey Murray schlägt am Ende einer langen Rallye den Ball scharf auf die Netzkante. Dieser tänzelt lange darauf herum, fällt aber schlussendlich am Boden auf Seite der Perger Mädels. Auch die nächsten beiden Punkte sind wieder hart umkämpft, gehen aber an die Linzerinnen, die mit 14-16 den Durchgang für sich entscheiden und ins Halbfinale aufsteigen.

"Das war eine tolle Serie. Im ersten Spiel waren wir ein wenig fehlerhaft, aber das zweite Spiel war ausgezeichnet. Die Spannung in der Halle war unglaublich. Eine riesige Werbung für unseren Sport. Leider war das Glück nicht auf unserer Seite. Wir haben unsere Saisonziele erfüllt und können trotz der Niederlage eine äußerst zufriedene Bilanz ziehen", erklärt der Sektionschef der Perger Volleyballerinnen Manfred Rockenschaub.

Für die Pergerinnen geht es jetzt um den fünften Platz in der Liga. Sie treffen in der Platzierungsrunde nun auf VC Tirol. Das nächste Highlight für die Mannschaft von Zuzana Pecha-Tlstovicova ist das Cup-Final-Four-Turnier von 2. - 3. März in Graz. Dort geht es gegen das Team von Sokol/Post um den Finaleinzug.

2. Viertelfinale Austrian Volley League Women
ASKÖ Linz/Steg - SG Prinz Brunnenbau Volleys   3 - 2
28-26, 26-24, 20-25, 19-25, 16-14
Topscorerinnen: Nikolina Maros (23), Maris Below (22), Jennifer Sadler (16) bzw. Diana Mirengova (23), Hailey Murray (20), Jordan Tucker & Eva Freiberger (je 18)

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