Neuigkeiten bei den Prinz Brunnenbau Volleys

Heimsieg gegen den Vizemeister

+++Sensationeller Auftritt der Prinzessinnen+++

20181013 IMG 0053 XLNach 57 Minuten war das zweite Heimspiel der SG Prinz Brunnenbau Volleys in der Austrian Volley League Women gegen die ATSC Wildcats Klagenfurt beendet. Die Prinzessinnen aus Perg bezwangen den aktuellen Vizemeister klar mit 3-0. 25-17, 25-9 und 25-11 waren die Satzergebnisse und dies bedeutete gleichzeitig den ersten Sieg in der Donauwell-Arena für die Mannschaft von Trainerin Zuzana Pecha-Tlstovicova in der aktuellen Saison.

Der Sieg war ein eindrucksvoller Einstand für die erst in dieser Woche zum Team gestoßenen Aufspielerin Makayla Ferguson. Die US-Amerikanerin kam Montagnacht in Perg an und absolvierte ihr ersten Training schon am Dienstag. "Ich hätte beim Debüt nicht mehr erwarten können. Perg ist ein toller Verein und die Stimmung in der Halle ist super. Ich mag das, wenn die Fans das Team so nach vorne pushen", erklärte die neue Aufspielerin, die sich nach fünf Tagen schon eingelebt hat: "Ich wurde ab der ersten Minute gut im Team aufgenommen. Seit gerade einmal fünf Tagen bin ich in Österreich und meine Kolleginnen haben mich extrem unterstützt diese Woche und mir ein gutes Gefühl von Anfang an gegeben. Sie waren sehr hilfreich für mich und haben mir viel abgenommen beim eingewöhnen".

"Es ist nie leicht, wenn du ohne der Vorbereitung zu einer Mannschaft stößt, aber Makayla hat einen unglaublichen Job abgeliefert. Sie ist wie ein fehlendes Puzzlestück für uns", bemerkte ihre Teamkollegin Jordan Tucker, die seit letzter Saison bei den Prinzessinnen im Kader steht. "Es fühlte sich heute einfach so selbstverständlich an und der Spaß am Feld war groß für uns. Wir hatten ein großes Ziel heute, Klagenfurt zu besiegen. Die große Herausforderung wird für uns sein, so eine Leistung jetzt jeden Spieltag abzurufen. Dafür trainieren wir aber unter der Woche hart und Spiele wie dieses helfen uns in unserer Entwicklung“, wusste die Mittelblockerin, die mit 18 Punkten gemeinsam mit ihrer Teamkollegin Martina Walter die beste Scorerin am Platz war.

Am nächsten Freitag geht es weiter in Österreichs höchster Volleyball-Liga für die Prinzessinnen. Es wartet ein Auswärtsspiel bei Trofaiach/Eisenerz. "Kein angenehmer Gegner, da haben wir uns noch nie leicht getan", weiß Trainerin Zuzana Pecha-Tlstovicova, die anfügt: "Dort brauchen wir einen klaren Sieg, ansonsten waren die Punkte gegen Graz und Klagenfurt nichts wert."

3. Spieltag Austrian Volley League Women
SG Prinz Brunnenbau Volleys - ATSC Wildcats Klagenfurt   3 - 0
25-17 (21 min), 25-9 (17 min), 25-11 (19 min)
Topscorerinnen: Martyna Walter & Jordan Tucker (je 18), Diana Mitrengova (14) bzw. Noemi Oiwoh (7), Ana Bajic (6), Anja Trailovic (4)

Neuzugang vor Heimmatch

+++Mit Makayla soll nun der erste Heimsieg des Jahres folgen+++ 

20181009 IMG 0013 X3Am Samstag folgt der dritte Spieltag für die SG Prinz Brunnenbau Volleys in der Austrian Volley League Women. Die Pergerinnen empfangen um 17:30 in der Donauwell-Arena die Klagenfurter Wildcats. Hochmotiviert nach dem Sieg gegen den Meister UVC Holding Graz geht es nun vor heimischer Kulisse gegen den Vizemeister der letzten Saison. Und als zusätzlichen Bonus konnten Sportdirektor Josef Trauner und Trainerin Zuzana Pecha-Tlstovicova eine neue Spielerin unter Vertrag nehmen. Die US-Amerikanerin Makayla Ferguson stieß am Dienstag zu den Prinzessinnen.

Die 22-Jährige wird die Mannschaft im Zuspiel unterstützen. "Nach dem verletzungsbedingten Ausfall von Eveliina Koljonen kurz vor dem Saisonstart mussten wir eine Lösung auf dieser Position finden. Ich denke, mit Makayla haben wir einen mehr als guten Ersatz gefunden", erklärte Josef Trauner. Im letzten Jahr gehörte Ferguson, die in Martinsville in Indiana aufwuchs, für die Universitätsauswahl der Butler University an. Perg ist ihre erste Europastation ihrer Karriere.

Seit Dienstag ist die US-Amerikanerin in das Training der Mannschaft eingestiegen und gegen Klagenfurt soll sie debütieren. "Ich denke wir haben eine gute Chance gegen Klagenfurt. Schon gegen Graz waren wir die kampfstärkere Mannschaft und haben uns nie aus der Fassung bringen lassen. Das sollte jetzt gegen die Wildcats auch nicht passieren", berichtete Trainerin Zuzana Pecha-Tlstovicova.

3. Spieltag Austrian Volley League Women
SG Prinz Brunnenbau Volleys - ATSC Wildcats Klagenfurt
Samstag, 13. Oktober 2018 17:30 Uhr
Donauwell-Arena, Perg

Auftaktniederlagen für PBV3

+++Keine Punkte in Bad Zell für dritte Mannschaft+++

PBV3Nach dem Aufstieg in die 2. Landesliga der Damen standen für die Mädels der dritten Mannschaft in Bad Zell nun die Spieltage 1 und 2 der Saison am Programm. Mit der Union Bad Zell sowie den Attersee Volleys traf man am ersten Wochenende auf zwei alte Bekannte aus der 1. Klasse.

Im ersten Satz der neuen Saison begannen die Prinzessinnen sehr nervös. Die Annahme klappte nicht gut und nach nur wenigen Punkten im Angriff ging dieser mit 12-25 an die Heimmannschaft in der Arena Bad Zell. Im zweiten Durchgang lief es dann schon viel besser für die Pergerinnen, die durch gute Angriffe sowie einer herrlichen Serviceserie durch Romana Großsteiner die Partie wieder ausglichen nachdem sie mit 25-15 Satz zwei gewannen. In den dritten Satz starteten die Pergerinnen deshalb sehr motiviert, konnten die Leistung des zweiten Durchganges aber nicht mehr wiederholen. Mit 13-25 und 14-25 verloren sie ihr erstes Saisonspiel.

Auch im zweiten Spiel des Tages musste die junge Mannschaft von Wolfgang Stockreiter eine Niederlage hinnehmen. Wie im letzten Jahr präsentierten sich die Attersee Volleys als starker Gegner. „Auch wenn das Ergebnis am Ende doch recht deutlich ist, war es die ersten beiden Sätze sehr knapp. An einem guten Tag können wir beide Gegner packen und das gibt uns Zuversicht für die nächsten Spiele“, erklärte der Trainer. Mit 17-25, 21-25 und 15-25 hatte man gegen die Mannschaft aus dem Salzkammergut das Nachsehen.

Ergebnisse vom Wochenende 07.10.2018

Ergebnisse vom Wochenende:

 

Wir blicken auf ein erfolgreiches Wochenende zurück 6 Siege aus 9 Spielen in Bundesliga und Landesliga

 

1. Bundesliga Damen vs UVC Holding Graz                  3:1   (22:25   25:22   25:18   25:20)

1. Landesliga Damen vs Powervolleys Freistadt           3:0   (25:14   25:21   25:19)

1. Landesliga Damen vs Supervolley Wels                   3:2   (22:25   25:27   25:12   25:23   15:8)

2. Landesliga Damen vs Attersee Volleys                    0:3   (17:25   21:25   15:25)

2. Landesliga Damen vs Union Bad Zell                      1:3   (12:25   25:15   13:25   14:25)

1. Landesliga Herren Ried vs Sportliga                       3:0   (25:14   25:14   25:18)

1. Landesliga Herren Ried vs Scharnstein                   3:2   (32:34   25:15   13:25   25:21   15:11)

1. Landesliga Herren Schwertberg vs Esternberg         1:3   (16:25   18:25   25:16   20:25)

1. Landesliga Herren Schwertberg vs Ried im Innkreis   3:0   (25:14   25:22   29:27)

Überraschender Auswärtserfolg gegen Graz

+++Prinzessinnen besiegen Meister mit 3-1+++

 I5P0077 XLEinen 3-1 Auswärtserfolg feierten die Volleyballerinnen der SG Prinz Brunnenbau Volleys aus Perg am zweiten Spieltag der Austrian Volley League Women in Graz. Sie bezwangen den aktuellen Meister nach vier Sätzen und vermiesten den Grazerinnen damit nicht nur die Heimpremiere im neuen Raiffeisen Sportpark sondern auch die Generalprobe für die Champions League-Qualifikation der Steirerinnnen.

Nach vier Sätzen war die Überraschung perfekt. Der klare Außenseiter aus Perg knüpfte den Grazer Gastgeberinnen nicht nur die Durchgänge zwei und drei, sondern auch den vierten und damit drei Punkte ab. Mit 22-25, 25-22, 25-18 und 25-20 siegten die Mühlviertlerinnen. "Wir haben als Team gespielt heute und wir haben den Fokus über die ganze Partie hochgehalten", war Neo-Kapitänin Diana Mitrengova glücklich nach den fast zwei Stunden Spielzeit im Raiffeisen-Sportpark.

Knapp gewannen die Hausherrinnen zwar den ersten Satz, danach konterten die Pergerinnen aber und glichen zum 1-1 aus. "Jede von uns wollte den Sieg. Dafür haben wir alles gegeben und wir haben uns gegenseitig am Feld geholfen", berichtete Mitrengova, die mit 14 Punkten bedeutend zum Sieg der Prinzessinnen beitrug. Noch treffsicherer präsentierte sich Neuzugang Martyna Walter. Die in Innsbruck lebende Polin war beste Scorerin der Partie mit 19 Zählern. Aber nicht nur der Angriff war die Trumpfkarte für den überraschenden Auswärtserfolg.

"In der Defensive waren wir um einiges stärker und auch mit dem Service konnten wir sie sehr unter Druck setzen", wusste Mitrengova. Die Slowakin führte zum ersten Mal die Prinzessinnen als Kapitänin zum Sieg: "Wir haben unser bestes gegeben und wir sind überglücklich, dass alles geklappt hat".

Am nächsten Samstag geht es für die Prinzessinnen weiter in Österreichs höchster Spielklasse. Vor heimischer Kulisse wartet nun der Vizemeister des letzten Jahres, die ATSC Wildcats aus Klagenfurt. Gespielt wird um 17:30 Uhr in der Donauwell-Arena.

2. Runde Austrian Volley League 2018/19
UVC Holding Graz - SG Prinz Brunnenbau Volleys    1 - 3
25-22 (26 min), 22-25 (27 min), 18-25 (26 min), 20-25 (28 min)
Topscorerinnen: Lisa Konrad, Lucia Aichholzer, Eva Dumphart (je 13) bzw. Martyna Walter (19), Diana Mitrengova (14), Jordan Tucker (11)

Auftaktniederlage gegen Sokol/Post

+++Rekordmeister zum Saisonauftakt eine Nummer zu groß+++ 

 I5P0266 LEs war das erwartet schwere Auftaktspiel für die Volleyballerinnen der SG Prinz Brunnenbau Volleys aus Perg zum Auftakt der Austrian Volley League 2018/19 gegen die Rekordmeisterinnen der SG VB NÖ Sokol/Post. Nach 75 Minuten standen die Niederösterreicherinnen als Siegerinnen fest. Sie entschieden die Partie mit 0-3 für sich.

"Es war trotzdem eine gute Leistung von den Mädels. Nachdem Sokol/Post sich in den letzten Wochen noch verstärkt hatte, wussten wir, dass uns die Außenseiterrolle zuviel. Insgesamt können wir viele positive Rückschlüsse ziehen nach dem Auftakt", resümierte Sportdirektor Josef Trauner nach der Partie. Seine Prinzessinnen begannen schwungvoll im ersten Durchgang und führten zur ersten technischen Auszeit mit 8-6. Danach funktionierte das Zusammenspiel der tschechischen Neuzugänge bei Sokol/Post immer besser. Vor allem im Service setzten sie die Mühlviertlerinnen stark unter Druck.

"Natürlich bleibt es eine 0-3 Niederlage, aber Sokol/Post gehört seit Jahrzehnten zu Österreichs Topmannschaften. Sie sind gut in Form und wir konnten phasenweise gut dagegenhalten. Leider hatten wir aber auch Phasen, wo sie davonzogen. Sie haben eine routinierte Mannschaft und das auch clever nach Hause gespielt", erklärte Trauner. Der erste Durchgang ging mit 14-25 an die Gäste, die auch früh im zweiten in Führung gingen. Dieser endete dann mit 18-25. Im dritten Satz spielten die Niederösterreicherinnen groß auf und führten bereits mit 6-19. Nach einigen Wechseln kämpften sich die Pergerinnen wieder zurück, konnten den Rückstand aber nicht aufholen und nach 20-25 setzte es die Niederlage im Auftaktspiel für die Prinzessinnen.

Nächste Woche folgt der nächste Härtetest für die Perger Volleyballerinnen. Auswärts geht es gegen den aktuellen Meister UVC Holding Graz am Samstag, den 6. Oktober um 20:00 Uhr.

1. Runde Austrian Volley League 2018/19
SG Prinz Brunnenbau Volleys – SG VB NÖ Sokol/Post   0 - 3
14-25 (21 min), 18-25 (27 min), 20-25 (27 min)
Topscorerinnen: Diana Mitrengova (12), Jordan Tucker (11), Martyna Walter (7) bzw. Anna Sucha (18), Tereza Pluharova (13), Michaela Jurcikova (9)

Ligaauftakt gegen Sokol/Post

+++Saisonauftakt gegen den Rekordmeister+++

IMG 9283 XLMit einem richtigen Knaller beginnt die Volleyballsaison der SG Prinz Brunnenbau Volleys aus Perg. Die Machländerinnen empfangen am Samstag, den 29. September um 17:30 Uhr, in der Donauwell-Arena den Rekordmeister SG VB NÖ Sokol/Post. 51 Titel in der höchsten Spielklasse haben die Niederösterreicherinnen schon gewonnen und sie werden der erste Gradmesser für die neuformierte Mannschaft der Prinzessinnen sein.

Denn bei den Pergerinnen fand über den Sommer ein großer Mannschaftsumbruch statt. Viele verdiente Spielerinnen beendeten ihre Bundesligakarriere und so wurde ein guter Mix aus Jugend und Erfahrung von Sportdirektor Josef Trauner und Trainerin Zuzana Pecha-Tlstovicova zusammengestellt. "Mit Anna Trauner, Melanie Steiner und Martina König haben im letzten Jahr schon drei junge Spielerinnen in die Mannschaft hineingeschnuppert. Sie sollen nun verstärkt Einsatzzeit bekommen", so Trauner, der die drei Juniorinnen in den Kader für 2018/19 nahm. Dazu stößt noch Alexandra Benea aus der zweiten Mannschaft zu den Bundesliga-Mädels hinzu.

Neben den großen Stützen der Vorsaison, der US-Amerikanerin Jordan Tucker und der Slowakin Diana Mitrengova, die in diesem Jahr die Kapitänsschleife übernimmt, verlängerten auch Libera Sophie Haselsteiner und Urgestein Lisa Kern um eine weitere Saison. Von TI-Volley Innsbruck wechselte die erst 20-jährige Martina Walter nach Perg und von Aufsteiger Bisamberg stieß Katharina Jusufi ins Machland.

Wiedersehen mit Ex-Trainerin Eva Brodyova

Schon vor dem ersten Spiel sind die Pergerinnen aber von Verletzungssorgen geplagt. So ist die Mannschaft aus dem Mühlviertel auf der Suche nach einer Aufspielerin, nachdem sich Eveliina Koljonen beim Vorbereitungsturnier in Innsbruck verletzte. Aufgrund der Schwere der Verletzung wird die Finnin in dieser Saison nicht für die Prinzessinnen auflaufen und die erst 16-jährige Anna Trauner wird für das Zuspiel bei den Mühlviertlerinnen sorgen.

Die Saisonziele der Pergerinnen sind klar formuliert. In der Liga ist der Playoffeinzug das erklärte Ziel und im Cup möchte man versuchen, wieder das Final Four zu erreichen. Mit der Europacuppremiere am 27. November gegen den italienischen Topclub Vero Volley Monza wartet dann noch ein absoluter Saisonhöhepunkt auf die Mannschaft aus dem Mühlviertel. "Wir haben eine junge, hungrige Mannschaft. Der Kampfgeist ist hoch und auch die jungen Spielerinnen sind richtig gut integriert. Ich denke, dass uns diese Mannschaft viel Freude bereitet", blickt Sektionsleiter Manfred Rockenschaub auf die Saison voraus.

Mit dem Rekordmeister kommt auch eine gute Bekannte in die Halle zurück. Ex-Trainerin Eva Brodyova ist nun seit zwei Jahren in Wien aktiv und in diesem Jahr hat sie die Hauptverantwortung für das Damenteam. In den letzten Wochen hat sie die Mannschaft mit drei Legionärinnen aus der Tschechischen Republik sowie mit Nationalteamspielerin Alexandra Epure verstärkt. "Sokol/Post ist ein großer Name der Damenvolleyballs in Österreich. Erst im letzten Jahr gelang uns der erste Sieg. Ob wir an diese Leistung anknüpfen ist schwierig, denn es stehen zwei neuformierte Mannschaften gegenüber, die nicht viel voneinander wissen", erklärt Sportdirektor Josef Trauner im Hinblick auf den am Samstag, den 29. September stattfindenden Bundesligaauftakt.

1. Runde Austrian Volley League 2018/19
SG Prinz Brunnenbau Volleys Perg – SG VB NÖ Sokol/Post
29/09/2018 17:30 Uhr
Donauwell-Arena, Perg

Die letzten Begegnungen:
02/03/18    CUP    SG Prinz Brunnenbau Volleys – SG VB NÖ Sokol/Post   0 – 3
03/02/18    AVL    SG VB NÖ Sokol/Post – SG Prinz Brunnenbau Volleys    1 – 3
06/12/17    AVL    SG Prinz Brunnenbau Volleys – SG VB NÖ Sokol/Post    0 – 3
26/11/16    AVL    SG Prinz Brunnenbau Volleys – SG VB NÖ Sokol/Post    0 – 3
03/10/16    AVL    SG VB NÖ Sokol/Post – SG Prinz Brunnenbau Volleys    3 – 0

Zweiter Platz bei Bergkristall-Turnier in Innsbruck

+++Guter Auftakt wird getrübt durch schwere Verletzung+++

41548511 2272671189471821 6817687646647615488 oDie SG Prinz Brunnenbau Volleys aus Perg belegte bei ihrer ersten Teilnahme beim Bergkristall-Vorbereitungsturnier in Innsbruck den zweiten Platz. Sie mussten sich im Finale lediglich der starken Mannschaft von ASKÖ Linz/Steg geschlagen geben. Leider zog sich Neo-Aufspielerin Eveliina Koljonen dabei eine schwere Knieverletzung zu. Nach einer medizinischen Untersuchung wurde ein Patellaspitzensyndrom festgestellt. Damit fällt die Finnin für die gesamte Saison aus.

„Leider wurde das tolle Turnierergebnis von der Verletzung getrübt. Es tut mir so leid für Eveliina und das Team. Es ist ein wirklich großer Verlust für unsere Mannschaft, nicht nur sportlich, sondern vor allem auch menschlich“, erklärte Sportdirektor Josef Trauner, der nun knapp zwei Wochen vor der Saison eine neue Aufspielerin für den Verein sucht.

Das Turnier am Wochenende in Innsbruck begann für die Prinzessinnen mit einer knappen Niederlage gegen ASKÖ Linz-Steg. Den Konkurrentinnen, welche sich über die Sommerpause mit zwei Nationalteamspielerinnen und mehreren Legionärinnen verstärkten, wurde lang Paroli geboten. Die zweite Partie konnte mit 3-0 gewonnen werden, doch verletzte sich in diesem Spiel die neue Zuspielerin der Prinzessinnen. Da die zweite Aufspielerin Anna Trauner an den Sichtungen des Nationalteams teilnahm, sprang kurzerhand Trainerin Zuzana Pecha-Tlstovicova ein in der Partie gegen Dresden. Auch diese Partie gewannen die Pergerinnen mit 3-0 und qualifizierten sich damit für das Finalspiel.

Auch am Sonntag mussten die Machländerinnen auf Eveliina Koljonen verzichten. Trotzdem starteten Mädels aus Perg stark in das Finale und gingen völlig unerwartet mit 2-0 in Front. Auch in den weiteren drei Sätzen zeigte das Team Kampfgeist, Teamspirit und den Willen das Spiel unbedingt gewinnen zu wollen. Am Ende reichte es knapp nicht gegen eine sehr starke Mannschaft aus Linz.

„Natürlich war das Wochenende eine emotionale Achterbahnfahrt. Die Verletzung von Eveliina Koljonen war ein großer Schock. Wir können aber unglaublich stolz sein auf die gezeigte Leistung. Alle Spielerinnen sind auf einem tollen Niveau und sie haben gezeigt, was wir uns von ihnen erwarten dürfen. Vor allem die jungen Spielerinnen bekamen volle Einsatzzeiten und haben sich toll präsentiert. Darauf bin ich besonders stolz. Ein großer Dank geht an Therese Achhammer, Michael Jensen und das gesamte Team des VC Tirol. Es war ein toll veranstaltetes Turnier und es ist immer schön in Innsbruck so gut aufgenommen zu werden“, resümierte Sportdirektor Josef Trauner.

Trainingsauftakt mit neuen Gesichtern im Mühlviertel

+++Perger Prinzessinnen gehen mit Kadermischung aus Erfahrung und Jugend in neue Saison+++ 

20180824 IMG 0584 X3Nach der erfolgreichsten Saison der Vereinsgeschichte mit dem fünften Platz in der Austrian Volley League und dem Erreichen des Cup Final Fours beginnt nun die Vorbereitung bei der SG Prinz Brunnenbau Volleys aus Perg. Mit der US-Amerikanerin Jordan Tucker und der Slowakin Diana Mitrengova konnten zwei große Stützen der Mannschaft gehalten werden. Durch den Abgang vieler verdienter Spielerinnen mussten Trainerin Zuzana Pecha-Tlstovicova und Sportdirektor Josef Trauner den Kader neugestalten.

"Wir haben gemeinsam große Erfolge gefeiert und viele der Spielerinnen wie Katharina Knoll, Eva Freiberger oder Julia Gasselseder waren sogar schon in der zweiten Liga und beim Aufstieg mit dabei und wichtige Stützen der Mannschaft. Sie haben uns dort hingebracht, wo wir jetzt stehen und wir sind dankbar für ihren Einsatz", erklärt der Perger Sportdirektor. Doch die meisten Spielerinnen des erfahrenen Kerns entschied sich gegen eine Fortsetzung ihrer Bundesligakarriere. Deshalb steht vor allem die Ausbildung der jungen Volleyballerinnen aus der Region im Fokus des Clubs in den nächsten Jahren.

"Mit Anna Trauner, Melanie Steiner und Martina König haben im letzten Jahr schon drei junge Spielerinnen in die Mannschaft hineingeschnuppert. Sie sollen nun verstärkt Einsatzzeit bekommen", so Trauner, der die drei Juniorinnen in den Kader für 2018/19 eingeplant hat. Dazu stößt noch Alexandra Benea aus der zweiten Mannschaft zu den Bundesliga-Mädels hinzu. Neben Tucker und Mitrengova, die in diesem Jahr die Kapitänsschleife übernimmt, verlängerten auch Libera Sophie Haselsteiner und Urgestein Lisa Kern um eine Saison, in der die Prinzessinnen Ende November sogar Europacupluft schnuppern. Denn am 28. November empfangen sie im CEV Challenge Cup die starke italienische Mannschaft Saugella aus Monza.

Drei Neuzugänge verstärken Prinzessinnen

In der Liga ist das Ziel erneut das Erreichen eines Playoff-Platzes. "Wir wissen noch nicht wie sich die anderen Teams verstärkt haben, aber wir wollen am Ende der Saison schon die Platzierung des letzten Jahres halten. Das wäre ein toller Erfolg für uns", führte Trauner aus, der noch drei weitere Neuzugänge zu vermelden hat. Als neue Aufspielerin wechselte die 28-jährige Finnin Eveliina Koljonen nach Perg. Sie kommt aus der Schweizer Liga und war in der letzten Saison für den Liechtensteiner Club VBC Galina aktiv. Auch die erst 20-jährige Polin Martyna Walter ist in dieser Saison eine Prinzessin. Die 1,81 Meter große Angreiferin spielte in den letzten Jahren für VC Tirol und TI-Volley in Innsbruck, was man auch an ihrem Tiroler Akzent leicht erkennt. Der dritte Neuzugang kommt aus Wien, heißt Katharina Jusufi und sammelte schon in Madrid Auslandserfahrung. Sie kommt aus Bisamberg zu den Mühlviertlerinnen.

"Das ist ein guter Mix aus Erfahrung und Jugend. Wir trainieren nun schon seit einer Woche gemeinsam und die Stimmung ist hervorragend", berichtet der Perger Sportdirektor. In gut einem Monat startet dann die Austrian Volley League 2018/19. Am 29. September beginnen Prinzessinnen ihre Ligasaison mit einem Heimspiel in der Donauwell-Arena. Gegner ist niemand geringerer als der Rekordmeister aus Niederösterreich, SG VB NÖ Sokol/Post.

 

Transfers 2018/19:
Zugänge: Eveliina Koljonen (VBC Galina/LIE), Katharina Jusufi (SG Bisamberg/Hollabrunn), Martyna Walter (TI-Volley), Alexandra Benea (2. Mannschaft)
Abgänge: Hailey Murray (Voleibol Alcobendas), Sanda Gavric, Lena Pöschl, Eva Freiberger, Eva Marko, Sabrina Enzinger, Katharina Knoll, Julia Gasselseder

 

Kader 2018/19:
#1 Anna Trauner, Österreich, 16 Jahre, Zuspiel
#2 Diana Mitrengova, Slowakei, 27 Jahre, Außenangriff
#3 Jordan Tucker, USA, 23 Jahre, Mittelblock
#4 Alexandra Benea, Österreich, 20 Jahre, Außenangriff
#6 Eveliina Koljonen, Finnland, 28 Jahre, Zuspiel
#7 Martina König, Österreich, 17 Jahre, Außenangriff
#8 Melanie Steiner, Österreich, 17 Jahre, Diagonal
#9 Lisa Kern Österreich, 27 Jahre, Mittelblock
#10 Martyna Walter, Polen, 20 Jahre, Außenangriff
#11 Sophie Haselsteiner, Österreich,29 Jahre, Libera
#13 Katharina Jusufi, Österreich, 26 Jahre, Außenangriff

Spektakulärer Gegner im Europacup

+++ Prinzessinnen jubeln über Traumlos Monza +++ 

IMG 0375 X3Erstmals gastiert mit dem CEV Challenge Cup der Volleyballdamen ein Europapokalmatch im Mühlviertel. Die SG Prinz Brunnenbau Volleys rückte nach dem Verzicht von Linz, Wien und Klagenfurt in den dritthöchsten Cupbewerb im europäischen Volleyballsport auf und kennt nun ihren Gegner und den ungefähren Termin für ihre Premiere.

Die Machländerinnen beginnen im 1/16-Finale des Bewerb und der Gegner ist niemand geringerer als der einzige italienische Vertreter Vero Volley Monza. „Ein toller Club mit starken Spielerinnen. Vor allem sind sie mit einer Herren- und Damenmannschaft in der höchsten italienischen Spielklasse. Ein Gegner vom höchsten Niveau“, berichtet der Sportliche Leiter Josef Trauner. Die exakten Termine sowie die Anspielzeiten müssen die beiden Vereine noch koordinieren, aber das erste Aufeinandertreffen wird in der Perger Donauwell-Arena stattfinden in der letzten Novemberwoche.

„Die italienische Liga ist eine der besten, wenn nicht sogar die beste Damenliga Europas. Bei Monza spielen mehrere Nationalteamspielerinnen, die auch schon bei den ganz großen Turnieren wie Welt- und Europameisterschaften Titel geholt haben“, erklärt Trauner, der weiß, dass seine Mannschaft der ganz große Außenseiter ist: „Wir wollen uns so gut wie möglich verkaufen und ein tolles Volleyballfest veranstalten, denn in Monza kann uns ein wahres Spektakel erwarten“. Auch die Herren der Vero Volleys spielen im CEV Challenge Cup und nach der Auslosung könnten die Damen und Herren aus Monza ein Doppelspiel Anfang Dezember veranstalten. Mit Paul Buchegger haben die Lombarden einen prominenten Neuzugang zu verzeichnen. Der Österreicher stemmte vor wenigen Monaten noch die CEV Challenge Cup Trophäe mit Ravenna. „Das wäre dann sowieso der Hammer wenn wir ein Event in Monza gemeinsam mit Paul Buchegger hätten“, strahlt Trauner im Hinblick auf das mögliche Spektakel.

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